Abgestimmter Maschineneinsatz ermöglicht anspruchsvollen Rückbau

Mitte letzten Jahres wurde die BST Becker Sanierungstechnik GmbH mit dem anspruchsvollen Rückbau von Gebäuden im eng bebauten Stadtgebiet an der Stiftstraße in Frankfurt beauftragt.

Ein kniffliges Projekt, welches das Team der BST rund um Projektleiter Sebastian Watermann einiges abverlangte. Nicht nur die Innenstadtlage und Nähe zur Frankfurter Zeil, der bekannten Einkaufspassage, auch die Höhe der Gebäude mit einem Volumen von ca. 80.000 m³ umbauten Raum und die zu erhaltenden Grenzbebauungen, waren für die BST eine große Herausforderung. Etwa 35.000 t Baurestmassen galt es zu bewegen und zu verwerten bzw. zu entsorgen.

Mit neuestem Gerät, u.a. dem ganz neuen Longfrontbagger KMC 600, einem Cat 336 und einem Cat 330 wurden die bis zu 50 m hohen Verwaltungsgebäude sukzessiv zurückgebaut. Unterstützt wurde die BST hierbei durch die Fa. Kafril & Reinwald, die mit ihrem Hitachi 870 Longfrontbagger den Höhenunterschied ausgemacht haben. Das 55 m hohe Treppenhaus dagegen musste mittels Kran etagenweise abgehoben werden. Hierfür wurde die betonummantelte Stahlträgerkonstruktion durch händisches Stemmen freigelegt, Wände und Decken mit Husqvarna-Abbruchroboter herausgestemmt und nach thermischer Trennung die Stahlträger mittels Kran zu Boden befördert.

Der Technikschacht aus Stahlbeton wurde ebenfalls im Schneideverfahren und mittels Autokran zurückgeführt. Während der Entkernungs- und Sanierungsphase waren ca. 40 Mitarbeiter vor Ort im Einsatz. Unter sog. Schwarzbereichsbedingungen mussten vor dem maschinellen Abbruch schwach gebundene Asbestdämmungen in den Trägerdurchführungen entfernt werden.

Aufgrund der engen Platzverhältnisse galt es die Vorgaben aus dem eigens durch BST erstellten Logistikkonzept umzusetzen. Termingerecht und somit rechtzeitig zur Baufeldübergabe an den Käufer konnte die BST die wiederverfüllten Keller flächig planiert an ihren Auftraggeber, die Becken Development GmbH aus Hamburg, übergeben.

 

Informationen

www.bst-ob.de