Nur „Brot und Butter“?

Kleines Projekt – hohe Qualität

Wie der Rückbau eines ehemaligen Bauernhofs durch das DA-Mitgliedsunternehmen Abbruch Schneider GmbH & Co. KG zeigt, bieten auch kleinere Abbrüche viele Herausforderungen, denen sich die Unternehmen in ihrer täglichen Arbeit stellen müssen und zur Zufriedenheit von Planern und Architekten lösen. Künftig wollen wir solche „Alltags-Abbrüche“ noch häufiger vorstellen.

Mit großen Abbrüchen, z.B. von Gebäuden, die jahrzehntelang ein markanter Punkt in einer StadtSilhouette waren oder mit spektakulären Sprengungen schafft man es auch in die Tageszeitungen oder gar ins Fernsehen. Die DA-Mitgliedsunternehmen liefern neben solchen „Highlights“ aber auch im kleinsten Rahmen höchste Qualität. In unseren Baustellenberichten wollen wir in lockerer Folge Projekte vorstellen, die sich sonst eher unter dem Radar befinden, aber eben doch qualifizierte Abbrüche darstellen.
Den Anfang macht das DA-Mitgliedsunternehmen Abbruch Schneider GmbH & Co. KG aus Köln.

Rückbau von altem Bauernhof
Etwa hundert Jahre bot der Bauernhof im rheinischen Wesseling Heimstatt für Mensch und Tier. Deutlich sichtbar in die Jahre gekommen musste er nun aber weichen, um Platz für ein modernes Einfamilienhaus zu schaffen. Im Rückbau des 230 Quadratmeter großen und zwölf Meter hohen Gebäudes sieht Geschäftsführer und Projektleiter Benjamin Schneider prinzipiell keine größere Herausforderung: „Wir im Unternehmen hier sind wie eine große Familie, die sich alle nötigenfalls auch in der Nacht wecken könnten. Dieser Abbruch hat uns aber keine schlaflosen Nächte bereitet.“

Umweltschutz, Schadstoffsanierung und Wiederverwendung
Dennoch zeigt auch dieses Projekt exemplarisch einen Teil der großen Aufgabenbandbreite, der sich Abbruchunternehmer stellen müssen. So wurde nach dem obligatorischen Schadstoffgutachten mit einer selbst durchgeführten Kontrolle, ob sich Nistvögel im Gebäude befinden, dem Umweltschutz Genüge getan. Durch die Eterniteindeckung der überdachten Hofflächen stand vor der Entkernung selbst in diesem alten Gebäude eine Schadstoffsanierung an, die von vier Mitarbeitern qualifiziert händisch durchgeführt wurde. Genauso zur Wiederverwendung aussortiert wurden schließlich zum Teil die verbauten Feldbrandsteine.

Business as usual? Den Architekten überzeugt die Arbeit
Da sich das Objekt direkt an einer Ortsausfahrtsstraße befand, musste beim maschinellen Abbruch mittels eines Hitachi KMC 400 Wassernebel eingesetzt werden. Mithin ein normales Verfahren. Ein Abbruch also, den auch Maschinenführer Kevin Schüller insgesamt als „Business as usual“ bezeichnet. Etwas weniger trocken sieht das jedoch Dieter Noel von den betreuenden Architekten Bittner Noel GmbH aus Wesseling: „Ich bin hochzufrieden. Das lief hier wie am Schnürchen. Alle Anforderungen wurden sehr professionell und einwandfrei erfüllt. Das gilt insbesondere für die seriöse, ordnungsgemäße Entsorgung und Schadstoffentsorgung. Hier gibt es ja auch schon mal deutliche Probleme“, lobt er die Arbeit des Mitgliedsunternehmens des Deutschen Abbruchverbandes.

 

Informationen
Abbruch Schneider GmbH & Co. KG
Lichtstrasse 15
50825 Köln
Tel.: +49 152 21636424
abbruchschneider@gmail.com
www.abbruchschneider.com