Verbandsportrait und Geschichte

Der Deutsche Abbruchverband e.V. (DA) ist seit 1951 der maßgebliche Wirtschafts- und Unternehmerverband der Abbruchbranche mit Sitz in Köln. Seine Wurzeln reichen bis ins Jahr 1902 zurück, als sich der „Verein der Abbruch- und Tiefbau-Unternehmer, Cöln und Umgegend“ gründete. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand zunächst die „Interessengemeinschaft der Deutschen Schrottwirtschaft und der Industrieabbruch- und Abwrackbetriebe“, aus der am 20. September 1951 dann der Deutsche Abbruchverband e.V. hervorging.

Mit aktuell knapp 700 Mitgliedern aus den Bereichen Bauwerks- und Industrieabbruch, mineralischem Bauschuttrecycling und Schadstoffsanierung ist der DA europaweit der größte nationale Verband der Abbruchbranche. Fördermitglieder von Herstellern, Ingenieurbüros und Hochschulen runden das Mitgliederspektrum ab.

Der DA bewegt die Branche

Aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen haben sich die Abbruchbranche und die Abbruchtechnik in den vergangenen 25 Jahren grundlegend verändert. Diese Entwicklung der Abbruchbranche hin zu einem hoch technologisierten und auch qualitativ sehr anspruchsvollen Wirtschaftszweig, hat der Deutsche Abbruchverband maßgeblich begleitet und vorangetrieben.

Der Verband übernimmt die Interessenvertretung der gesamten Branche u.a. durch Kontakte zu Ministerien und Behörden. Der DA forciert die technische Weiterentwicklung der Branche durch eine permanente Auseinandersetzung mit sich verändernden technischen Standards und Rechtsfragen. Er kümmert sich um eine Steigerung der fachlichen Qualität der Beschäftigten, z.B. durch die Schaffung des Ausbildungsberufs „Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik“ und die Entwicklung vielfältiger Weiterbildungsseminare. Mit der Herausgabe des Fachmagazins „Abbruch aktuell“ informiert er die Öffentlichkeit über die Vielfältigkeit der Abbruchbranche. Auf europäischer Ebene nimmt der DA Einfluss durch Mitwirkung im Europäischen Abbruchverband EDA.

So bewegt der DA die Branche und wirkt für seine Mitgliedsunternehmen als treibende Kraft und Ratgeber.

Der DA bietet der Branche eine breite Plattform zum Austausch

Durch die Strukturierung des Deutschen Abbruchverbandes in einzelne Landesverbände, Fachausschüsse und Arbeitskreise, die sich regelmäßig treffen, haben die Mitglieder die Möglichkeit mit anderen Fachleuten ins Gespräch zu kommen und dabei aktuelle Themen und Fragen, die die Branche bewegen, zu besprechen. Darüber hinaus bieten der Jahreskongress und die Mitgliederversammlung eine zusätzliche Plattform zum übergreifenden Austausch auf Bundesebene.

Unabhängig von einer Verbandsmitgliedschaft können alle am Abbruch Interessierten an der vom DA organisierten jährlichen „Fachtagung Abbruch“ in Berlin teilnehmen. Diese Fachtagung ist (2016: über 800 Teilnehmer und 100 Aussteller) im Laufe der Jahre zum größten Abbruch-Branchentreff in Europa geworden. Erfahrene Referenten aus der Praxis informieren dort in bis zu 20 Vorträgen an einem Tag über alle wichtigen Themen im Abbruch und die begleitende Fachausstellung bietet dem Besucher die Möglichkeit, sich über technische Neuerungen umfassend zu informieren (www.fachtagung-abbruch.de).