Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, wenn man sich die Jahresbilanz des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen anschaut, entsteht erneut der Eindruck: Es wird viel über Beschleunigung gesprochen – aber zu wenig über die Grundlagen, die Bau- und Rückbauprozesse in der Praxis überhaupt tragfähig machen. Schnellere Genehmigungen allein schaffen keine Rohstoffe, keine Deponiekapazitäten und keine funktionierenden Stoffkreisläufe. Die eigentlichen Herausforderungen liegen längst tiefer: in der Verfügbarkeit von Materialien, in regionalen Wertschöpfungsketten, steigenden Transportkosten, Ressourcensicherheit und praktikablen Regelungen für den Einsatz von Sekundärbaustoffen. Genau hier spielt der Rückbau eine zentrale Rolle. Denn Kreislaufwirtschaft beginnt nicht erst bei der Entsorgung, sondern dort, wo Materialien erkannt, getrennt, gesichert und wieder nutzbar gemacht werden. Aus Sicht des Deutschen Abbruchverbandes wird Kreislaufwirtschaft in der Baupolitik noch immer zu häufig als nachgelagertes Entsorgungsthema behandelt. Dabei entscheidet sich gerade im Rückbau, ob aus dem Bestand wertvolle Rohstoffe für neue Bauvorhaben entstehen – oder ob Potenziale durch unklare Regeln, fehlende Akzeptanz und lineare Ausschreibungen verloren gehen. Die Bauwende funktioniert nur, wenn sie technisch machbar, wirtschaftlich tragfähig und regulatorisch praktikabel bleibt. Sonst bleibt von ihr am Ende nur eine schöne Überschrift. Unsere vollständige Einordnung zur Jahresbilanz des BMWSB finden Sie im verlinkten Artikel. Wir wünschen eine gute Lektüre. Ihr Team vom DA |
DA-Position zur Jahresbilanz des BMWSBDieses Jahr feiern wir:
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