Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, wir geben beim Thema Kreislaufwirtschaft im Bau seit Jahren den Ton an. Zeit, dass die Politik jetzt hörbar einstimmt. Ein aktuelles Signal dafür kommt vom Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU), der seine Stellungnahme zum zirkulären Bauen an Bundesumweltminister Carsten Schneider und Bundesbauministerin Verena Hubertz übergeben hat – und darin auch den Deutschen Abbruchverband zitiert. Das passt, denn die Realität ist klar: Selektiver Rückbau wird zwar zunehmend angewandt, aber der Bestand bremst oft – durch Schadstoffe und Verbundmaterialien, die eine sortenreine Trennung limitieren. Wenn Kreislaufwirtschaft mehr sein soll als ein Leitbild, braucht es jetzt vor allem drei Dinge: praxistaugliche und unbürokratische Rahmenbedingungen für selektiven Rückbau und Bestandsanalysen, konsequente Schadstofferkundungen bereits in der Planungsphase und echte, verlässliche Märkte für Wiederverwendung und Sekundärrohstoffe. Denn ohne Rückbau keine Kreisläufe. Und ohne Kreisläufe keine Bauwende. Im Newsletter ist außerdem wieder ein spannender Artikel zu einem Vortrag der FACHTAGUNG ABBRUCH verlinkt, der genau an dieser Stelle ansetzt – und zeigt, dass Kreislaufwirtschaft nicht nur „richtig“ ist, sondern ganz konkrete wirtschaftliche Vorteile schafft, wenn Prozesse, Daten und Vermarktung zusammenspielen. Wir wünschen eine gute Lektüre. Ihr Team vom DA |
Geld verdienen mit Cirkulärem RückbauDieses Jahr feiern wir:
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