Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, bei Schadstoffen – und ganz besonders bei Asbest – stöhnen viele Abbruchunternehmer innerlich sofort auf. Verständlich: Das Thema ist allgegenwärtig, oft ermüdend und selten dankbar. Aber eben auch aus gutem Grund. Denn kaum irgendwo entscheidet sich so klar, ob Rückbau professionell, sicher und kreislauffähig funktioniert – oder ob aus „Material“ am Ende wieder nur „Problem“ wird. Zwei Beiträge aus der aktuellen Ausgabe der ABBRUCH AKTUELL greifen genau diesen Kern auf. Der erste verlinkte Artikel blickt auf Schadstoffe im anthropogenen Lager: Stoffe, die wir über Jahrzehnte in die gebaute Umwelt eingebracht haben und die beim Rückbau wieder auftauchen. Die zentrale Botschaft: Nicht das bloße Vorhandensein ist das Risiko, sondern der Umgang – also Verfahren, Schutzmaßnahmen, Trennung und Dokumentation. Der zweite Artikel setzt dort an, wo es in der Praxis oft hakt: beim Wissen, was wirklich drin ist. Gerade bei mineralischen Bauabfällen fehlt häufig eine belastbare Datenbasis zu Qualitäten und Störstoffanteilen. Der Beitrag zeigt, wie moderne Sensorik und KI-gestützte Materialanalyse Stoffströme in Echtzeit objektivierbar machen kann – als Grundlage für Qualitätssicherung und Compliance. Und wer das Thema Schadstoffe auch kalkulatorisch und vertraglich sicher beherrschen will, findet im Seminar der DA Service GmbH „Nachtragspotenziale durch Schadstoffe im Abbruch professionell erkennen“ eine praxisnahe Vertiefung. Alles Infos und den Link zur Anmeldung finden Sie weiter unten. Wir wünschen eine gute Lektüre und schöne Feiertage. Ihr Team vom DA |
Nachtragspotenziale durch Schadstoffe im Abbruch professionell erkennen
Datum: 09.06.2026 Für Mitglieder und Nicht-Mitglieder. Das eintägige DA-Seminar findet in Köln und online statt und zeigt praxisnah, wie Schadstoffe bei Abbruchvorhaben (z. B. Asbest, teerhaltige Materialien, PCB, Mineralwolle) professionell erkannt, eingeordnet und dokumentiert werden. Ziel ist es, typische Fehler bei Voruntersuchungen zu vermeiden und berechtigte Nachtragspotenziale sowohl fachlich als auch rechtssicher gegenüber dem Auftraggeber durchzusetzen – um wirtschaftliche Einbußen und Haftungsrisiken zu vermeiden. Die Veranstaltung richtet sich an Verantwortungsträger ausschließlich aus Abbruch- und Rückbauunternehmen. Referenten sind Dipl.-Geologe Jörg Blechschmidt (Sakosta Düsseldorf) und RA Stephan Finck (Luther, Essen). Anmeldeschluss ist der 26. Mai 2026. Schadstoffe im anthropogenen LagerWissen, was drin ist!Dieses Jahr feiern wir:
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